sw team

Hallo März

Wie schon März? Dann ist es ja gar nicht mehr lange hin bis zu unserem ersten SewWell Wochenende!

Wir sind schon ganz albern vor lauter Aufregung.
Gestern hatten wir Team Meeting in der knuffigen und gemütlichen Kuen Kneipe in Köln Nippes. Wo ich keine Fotos gemacht habe, da ich mein Handy zu Hause liegen gelassen hatte und es eigentlich auch ein bisschen zu dunkel zum Fotografieren war.

Wir haben den Ablaufplan verbessert, so dass mehr Zeit zum Nähen und Entspannen bleibt.
Es wird auf jeden Fall eine Menge Spass geben, wie wir gestern Abend schon miteinander festgestellt haben. Eine Mischung aus Familienfeier (mit den coolen Verwandten natürlich nur!) und Hanni und Nanni Mitternachtsfest vor dem Kaminfeuer.

Letzte Woche habe ich mit Selmin und Alexandra das Schloss besucht,um die Aufteilung der Räume vorzunehmen. Die Fotos davon könnt ihr weiter unten sehen. Alexandra war erstaunt, wie viel größer es doch ist, als auf den Fotos auf der Location Seite. Wenn man sich zurecht gefunden hat, in den vielen Fluren und Treppen, um zum Turm zu kommen, stellt man fest, dass es größer ist, als man denkt.

Man sollte sich auf jeden Fall am Freitag die Zeit nehmen und das Schloss in Ruhe erkunden. Dann findet man auch sein Zimmer wieder...

 

 

sewwell blog 01.03.27 (6 von 8)sewwell.de

Habe ich Euch erzählt, dass wir auch Katja dabei haben? Die Fotografin Katja Inderka begleitet uns zwei Tage lang in Belgien. Den Teilnehmern steht sie an beiden Tagen zur Verfügung und sie macht Fotos in den genähten Kleidungsstücken oder Taschen.

Ich freue mich schon so sehr, sie bei der Arbeit zu erleben und noch mehr, ihre Werke hinter her auf dem Blog präsentieren zu dürfen. Ihre Website ist voll mit fantastischen Fotos und besonders gefällt mir ihre Rubrik mit der Fotokunst. 
Hier zu sehen.

sewwell.desewwell.de

Mit noch ein paar mehr Fotos verabschiede ich mich ins Wochenende. Es gibt Nähkurse zu leiten und Geburtstage zu feiern von kleinen und großen Mädchen. Was macht ihr so?

Sewlong. Petra

sewwell.desewwell.desewwell.desewwell.de

Neues Teammitglied Selmin von Tweed and Greet

Jetzt ist es also offiziell! Wir haben ein neues Teammitglied. Leider musste uns Denia aus familiären Gründen verlassen und somit haben wir uns auf die Suche begeben nach einer adäquaten Nachfolgerin.
Ich könnte nicht glücklicher darüber sein, dass Selmin unseren "Antrag" angenommen hat.SewWell/Team

Sicherlich kennen einige von Euch die liebe Selmin, weil ihr ihren tollen Blog "Tweed and Greet" lest? Wer ihn noch nicht kennt, der sollte schleunigst mal rüber zu Selmin und ihren tollen Projekten. Sie ist eine großartige Bloggerin mit einer tollen Community und hat schon alles an Nähprojekten ausprobiert. Besonders angetan hat es mir ihre Refashion Reihe. Vom alten Rucksack zur Fold-Over Clutch oder das Männerhemd, das zum A-Linien Kleid wird. Sie hat super Ideen und es gibt auch Schritt für Schritt Anleitungen dazu. Fantastisch!
Natürlich habe ich sie interviewed, um sie hier allen näher vorzustellen. 

NAME: Selmin Ermis - Krohs  WOHNORT: Köln  
WAS MACHST DU BEI SW? Taschenworkshop

Wie bist du zum Nähen gekommen?
Ich bin erst mit 32 Jahren zum Nähen gekommen, aber dann so richtig! Als meine Freundin ihr erstes Baby bekam, wollte ich ihr eine selbstgenähte Puppe schenken und holte mir Hilfe von einer anderen Freundin, die schon nähen konnte. Heraus kam ein kleiner Stoffjunge mit viel zu kurzen Armen aber mit viel Liebe gemacht. Seitdem war ich angefixt. Ich kaufte mir eine Nähmaschine und probierte zunächst selbst herum, nach und nach besuchte ich erste Nähkurse. Das ist jetzt etwas mehr als vier Jahre her. Inzwischen hat sich das Nähen für mich zur schönsten Möglichkeit entwickelt, meinen eigenen Stil zu kreieren. Selbstgenähte Kleidung kann gleichermaßen stylish und alltagstauglich sein. Obendrein ist es viel einfacher als viele immer glauben. Man muss nur einfach loslegen.

Seit wann betreibst du dein Blog hauptberuflich? 
Ich habe mich vor einem Jahr mit meinem Blog selbstständig gemacht und arbeite zudem freiberuflich als Designerin und als Content Creator an redaktionellen Projekten für Unternehmen. Der Blog ist dabei nicht nur die Plattform, auf der ich meine Leidenschaft fürs Nähen, Fotografieren und Schreiben mit meinen Lesern teilen kann, sie dient mir auch als Portfolio, aus dem sich spannende Projekte mit anderen entwickeln, wie zum Beispiel das Sewwell Wochenende mit Dir und den anderen Teammitgliedern. 

Welches ist dein Lieblingsprojekt auf deinem Blog und warum? 
Ich nähe am liebsten Projekte, die ich nicht nur im Blog zeige, sondern auch im Alltag häufig tragen und nutzen kann. Aktuell gehören dazu meine Sailor Pants, die ich schon seit dem Sommer ständig anziehe und ein Latzkleid aus Jeans, das ich mir bereits nochmal aus Samt nachgenäht habe. Extrem praktisch und auch noch hübsch anzusehen, sind meine Lieblingstragetasche, die ich für alle Besorgungen nutze und meine Bucket Bag aus Kunstleder, die ich mir gern bei jeder Gelegenheit, bei der ich nicht viel mit mir herumtragen muss, um die Schultern hänge. Beide Anleitungen dazu gibt es kostenlos auf meinem Blog.SewWell/Interview Selmin

Deine Fotos sehen sehr professionell aus. Machst du sie immer selber, und wenn, mit welcher Kamera? 
Dankeschön! Ich fotografiere mich tatsächlich oft selbst mit meinem Superteam: Kamera, Stativ und Fernauslöser. Damit kann ich dann auch mal spontan Fotos schießen, ohne mich immer mit anderen absprechen zu müssen. Gern lasse ich mich aber zwischendurch auch von netten Bloggerkolleginnen ablichten. Meine Kamera ist eine Canon EOS 600, ich fotografiere meine Outfitfotos mit einem 50 mm Festbrennweitenobjektiv.

Was muss immer mit, wenn du verreist?
 Auch wenn ich im Urlaub gut abschalten kann oder vielleicht gerade deswegen, ist es auch die Zeit, in der ich oft einen Kreativitätsschub kriege. Dann muss alles davon aus meinem Kopf raus und verarbeitet werden. Nicht fehlen dürfen deswegen mein Notebook, meine Kamera, Fernauslöser und Stativ, ein Notizbuch. Hinzu kommt der Stapel ungelesene Zeitschriften und Bücher, die ich dann endlich lese. Wenn wir mit dem Auto verreisen, suche ich tatsächlich manchmal noch nach einer kleinen Lücke, in die eine Nähmaschine passen könnte. In diesem Sommer, war ich damit erfolgreich. Ich habe zwar am Ende nicht genäht, aber es war ein schönes Gefühl, meine Nähmaschine dabei zu haben.

 Wann fühlst Du Dich am schönsten? 
Immer nach dem Sport, wenn ich mich ausgepowert fühle und mein Gesicht durchblutet und rosig ist und ich das Gefühl habe, richtig etwas für mich getan zu haben.

Wonach wählst Du ein Outfit für den Tag aus?
Das kommt immer sehr auf meine Stimmung an. Ich arbeite viel von zu Hause, da greife ich gern zu einem bequemen Rock, Sweater und Strumpfhose oder zu einem lässigen Kleid. Zu Terminen darf es gern etwas schicker sein, aber immer noch lässig. Ich suche bewusst jeden Tag etwas Selbstgenähtes aus, das ich dann mit einem gekauften Teil kombiniere. Ich liebe es, etwas zu tragen, das ich selbst gemacht habe.

Warum wolltest Du bei Sew Well dabei sein? 
Der Satz, den ich am meisten höre, wenn ich Menschen von meiner Nähleidenschaft erzähle ist: „Ich würde ja auch so gerne nähen, aber ich weiß nicht wann ich das noch tun soll“. Egal ob jemand Kinder hat oder einen stressigen Bürojob oder beides zusammen. Sich Zeit für sich selbst und dann noch für ein erfüllendes Hobby zu nehmen, kommt oft viel zu kurz. Dabei ist gerade das Nähen eine perfekte Möglichkeit, voll in sein Projekt einzutauchen und die Welt um sich herum einmal zu vergessen. An diesem Wochenende haben die Teilnehmerinnen Zeit, sich voll auf sich zu konzentrieren und das zu tun, was sie entspannt: Endlich mal wieder ein Nähprojekt beginnen, Sport treiben, spazieren gehen und sich in netter Gesellschaft mit anderen Nähbegeisterten kulinarisch umsorgen zu lassen. Alles Dinge, die gern einmal hinten wegfallen, wenn man mitten im Alltag ist. Als Du angefragt hast, war ich schon von der ersten Minute überzeugt von dem Konzept und wusste, ich würde auf jeden Fall mitmachen.

Danke für dieses Interview, Selmin.

Mehr über Selmin gibt es unter Team.

Sewlong.Petra

 

INTERVIEW Alexandra Wittek

NAME: Alexandra Wittek  WOHNORT: Frankenforst/ Bergisch Gladbach
WAS MACHST DU BEI SW: Fußreflexzonen Massage


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Erzähl uns ein bisschen was von Dir persönlich.
Hallo, ich bin Alexandra, 44 Jahre alt  und lebe mit meiner Familie, dazu gehören mein Mann, unsere 3 Kinder sowie 2 Katzen im Frankenforst, Bergisch Gladbach.
Bis zur Geburt unserer ersten Tochter habe ich im Marketing eines großen Softwareunternehmens gearbeitet. Ich bin viel verreist und habe mich u.a. um die Organisation von Großveranstaltungen gekümmert.

Vor 7 Jahren habe ich meine zweite Leidenschaft entdeckt. Ich erlernte Fußreflexzonen Massage und durfte dabei feststellen, dass ich ein gutes Gespür dafür habe, beispielsweise Anspannungen, Blockaden oder aber auch Erschöpfung  in bestimmten Zonen am Fuß zu ertasten und diese zu lösen.  Was langfristig zu Wohlbefinden beim Patienten führt.

Wie sieht deine Morgen Routine aus?
Als allererstes brauche ich morgens meinen Kaffee um wach zu werden. Dann bereite ich gemeinsam mit meinem Mann das Frühstück für die Familie vor, überfliege leider viel zu selten kurz die Tageszeitung und verabschiede die Kinder dann in Schule und Kindergarten. Wenn alle aus dem Haus sind, erledige ich je nach dem ob es mein Behandlungsvormittag ist, das nötigste im Haushalt, koche Tee für meine Kunden bereite den Behandlungsraum vor, damit ich spätestens um 9.00 Uhr mit der ersten Massage beginnen kann.

An meinen behandlungsfreien Vormittagen nutze ich die Zeit und praktiziere morgens Yoga oder gehe joggen und erledige im Anschluss die Dinge, die im Laufe der Woche liegen geblieben sind.

Ohne was kannst du nicht leben?
Meine Familie.

Wann fühlst Du Dich am Schönsten?
Wenn ich ausgeschlafen bin und ich mit mir und meinem Körper zufrieden bin. An den anderen Tagen hilft dann eben eine frische Dusche und Make up nach.
Gott sei dank :-))

Aus welchem Grund hast Du Dich mit der FRZ Massage selbstständig gemacht?
Ich suchte einen sinnvollen Ausgleich zum täglichen „Familienmanagement“. Es ist ein Segen, dass ich mich 2009 zu diesem, für mich besonderen Fußreflexzonenseminar in Anlehnung an die Chinesische Medizin angemeldet habe, und dort die Arbeit lieben lernte. Da ich selbständig bin, lassen sich die Massagen wunderbar in meinen sonst doch sehr turbulenten Alltag integrieren. Ich bin unabhängig in meiner Terminplanung und bleibe dadurch flexibel. Auch für meine Kunden. Die Massagen erden mich und es wird nie langweilig. Ich lerne immer wieder neue tolle Menschen mit ihren besonderen Geschichten kennen.

Auch wenn es sicher für den ein oder anderen schwer vorstellbar ist, über die Fußreflexzonen Massage komme ich meinen Kunden sehr nahe, und es ist immer wieder schön zu sehen, dass Sie nach der Behandlung mit einem Lächeln im Gesicht und meißtens sehr entspannt meinen Raum verlassen.

Was empfiehlst Du anderen Frauen, die sich selbstständig machen wollen?
Seinem Herzen folgen und mutig sein. Und vor allem dir selbst vertrauen!
Selbst wenn Dinge erst mal nicht so laufen wie gewollt, don’t  give up!

Warum wolltest Du bei SewWell dabei sein?
Spannende Kombi..! In der Regel wird nur Wellness oder „nur“ Näh – Workshop angeboten. Dies ist mal was ganz anderes… Das gefällt mir. Darüber hinaus sind wir ein tolles Team. Schon unsere Planungstreffen bereiten mir immer große Freude. Ich bin schon ganz gespannt auf die Teilnehmer und freue mich auf ein kreatives und inspirierendes Wochenende.

Danke für dieses Interview, Alexandra.

Mehr über Alex gibt es unter unserer Team Seite.

INTERVIEW Yvonne Dembach

NAME: Yvonne Dembach  WOHNORT: Frankenforst/ Bergisch Gladbach
WAS MACHST DU BEI SW: Yoga und Pilates


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Du bist sehr busy als Trainerin und hast drei Söhne. Wie bekommst Du alles unter einen Hut?
Da ich selbstständig arbeite, kann ich mir die Zeit ganz gut einteilen. Aber es gibt immer wieder Phasen, wo alles drüber und drunter geht. Augen zu und durch – es geht vorbei!

Welche Deiner Sportarten, die Du unterrichtest, magst Du am liebsten und warum?
Ich mag wirklich alle. Schön ist die Abwechslung. Jede Woche immer das Gleiche zu machen, würde mich demotivieren. Und es ist natürlich von der Tagesform abhängig. Wenn ich einen Tag viel Power in den Kursen hatte, freue ich mich am nächsten Tag sehr, wenn ich Yoga unterrichte.

Womit motivitierst Du Dich ,wenn Du einen schlechten Tag hast?
Den hat wohl jeder mal. Aber sobald ich unterrichte ist das weg. Das zeigt die Erfahrung. Daher : nicht drüber nachdenken und einfach weiter machen.

Wann kannst Du Dich am Besten entspannen?
Am besten in der Natur : im Garten liegen und ein gutes Buch lesen, mit der Familie am See, wandern im Wald… Aber im Winter darf es auch mal der Rotwein am Kamin sein.
Sehr schön ist es auch, wenn ich selbst Yoga bei jemandem mache, da kann ich gut abschalten.

Was war Deine bisher größte Herausforderung?
In sportlicher Hinsicht der Treck zum Annapurna – Basecamp in 8 Tagen hin und zurück (das ist im Himalaya auf fast 5000m Metern).
Ich würde das gerne noch mal machen, gerne auch in den Anden, weil ich noch nie in Südamerika war. Aber dann besser geplant und mit mehr Zeit. Wir hatten damals als Studenten nicht viel Geld und wir sind praktisch ohne ordentliche Ausrüstung da hoch. Selbst die Wanderschuhe waren geliehen. Jugendlicher Leichtsinn halt. Im Basecamp hatte ich wegen der Schnelle des Aufstiegs die Höhenkrankheit. Und ich glaube, ich hatte noch nie so einen Muskelkater in den Beinen. Aber der Anblick der ganzen 8000er um uns herum bei Sonnenaufgang hat alles wieder aufgewogen. Da bekomme ich heute noch eine Gänsehaut.

Was hast Du immer in Deiner Handtasche?
Bei drei Söhnen das 1. Hilfe Set.

Wann fühlst Du Dich am Schönsten?
Rausgeputzt kurz vor der Party. Oder im Sommer am Strand.

Du hast so wunderschöne Haare. Hast Du eine spezielle Pflege, die Du benutzt?
Das sind die guten Gene meiner Mutter und ich spüle meine Haare öfter mit einer Mischung aus Essig und Zitronensaft. Außerdem kommen mir keine herkömmlichen Shampoos ins Haus. Ich nehme nur welche aus dem Bioladen mit natürlichen Inhaltsstoffen – ohne Silikone, Erdöl und vor allem Mikroplastik.

Warum wolltest Du bei SewWell dabei sein?
Ich bin gespannt auf die Kombination von Nähen und Wellness. Das gibt es so noch nicht. Außerdem lerne ich gerne neue Menschen kennen und bin generell neugierig.

Danke für dieses Interview, Yvonne.

Mehr über Yvonne gibt es unter MEET THE TEAM

Interview Denia Henkel

NAME: Denia Henkel   WEBSITE: Die Jägerin   WOHNORT: Bensberg
WAS MACHST DU BEI SW: Taschenworkshop für Anfänger und Fortgeschrittene


Du stellst viele Unikate selbst her. Welches ist Dein Lieblingsprodukt und warum?
Das wechselt. Ich lasse mich gerne inspirieren und „teste“ selbst ständig neue Projekte.Viele meiner Produkte sind aus der eigenen Notwendigkeit entstanden. Wie zum Beispiel die Windeltasche, die auch als Strandtasche für Handy und Lieblingsbuch zum Einsatz kommt.SewWell Denia Henkel

Du bist Selbstständig, hast zwei Kinder und einen Mann, der hauptsächlich abends arbeitet. Wie bekommst Du alles alleine gestemmt?
Es ist nicht immer einfach, manchmal müssen Dinge einfach warten. Und die Priorität liegt ganz klar bei den Kindern. Aber gute Organisation hilft!

Wann findest Du mit so kleinen Kindern Zeit, Deine Produkte zu nähen und im Blog zu schreiben?
Nachts, wenn die Kinder schlafen.

Was ist zur Zeit Dein Lieblingskleidungsstück und warum?
Ein gelungenes A-Linien-Kleid. Dazu kam ich mal wieder wie die Jungfrau zum Kind. Ich hatte den Stoff entdeckt, und fand ihn so unglaublich schön – bunt und doch nicht zu bunt, leuchtend und doch zu vielen Anlässen passend.
Also habe ich den Stoff gekauft, und dann zu Hause überlegt, was ich daraus machen könnte. Und schnell war klar: etwas für mich! So kam ich zu der Kleid-Idee.
Also schnell noch einen Schnitt gekauft, dann nochmal Stoff nachgekauft (typisch für mich, denn natürlich hatte ich nicht genug für ein Langarm-Kleid) – und den Schnitt (mit Petra’s Hilfe) angepasst. Dann darüber hinaus noch schnell eine neue Nähmaschine gekauft, Kleid genäht – und seither wird es stolz getragen.

Beschreibe Deinen Stil in einem Satz.
Bunt, einzigartig, elegant und liebevoll.

Was war Deine bisher größte Herausforderung?
Mein Alltag.

Wann kannst Du Dich am besten entspannen?
Wenn ich Zeit habe, ein Projekt an der Nähmaschine zu verfolgen und fertigzustellen.

Was hast Du immer in Deiner Handtasche?
Kaugummis, Kopfschmerztabletten und Pflaster. Ein Maßband, ein Notizbuch und ein oder zwei kleine Reißverschlußtäschlein aus beschichteter Baumwolle.
Das Maßband, weil man ja nie wissen kann, was unterwegs passiert oder welchen Stoff man unterwegs zufälllig entdeckt. Das Notizbuch, um all die verrückten Gedanken festzuhalten. Und das eine oder die zwei Täschlein – weil sie so unglaublich praktisch sind! Zum einen sind sie selbstgenäht, zum anderen verwahren sie alles, was Frau so braucht – und dann auch noch Ladekabel und Adapter etc.
Auf schönste Art und Weise werden all diese Dinge in der Handtasche so zusammengehalten, dabei sind sie dann auch noch gegen auslaufende Wasserflaschen etc. geschützt. Nie wieder ohne!

Du hast auf Fotos so eine selbstsichere Ausstrahlung. Hast Du einen Tip, wie man sich vor der Kamera bewegen sollte?
Ohne Furcht! Die Kamera beißt nicht und das Ergebnis wird umso schöner.

Warum wolltest Du bei SewWell dabei sein?
Was gibt es Schöneres, als ein Projekt von Anfang an zu begleiten? Gerne möchte ich mein Wissen und meine Erfahrung im Rahmen dieses Projektes weitergeben.

Danke für dieses Interview! Sewlong. Petra